Dinkelhof-Mühle

Der Walzenstuhl der Dinkelhof-Mühle

Mit unserer im Jahr 2019  erbauten Mühle mahlen wir Hartweizen und Dinkelgetreide für unsere Dinkelhof-Nudeln. Ab Hof gibt es den feinen, goldgelben Schmankerlgrieß zu kaufen, und bald auch weitere Mehl- und Grießspezialitäten. Wir bieten auch anderen Selbsterzeugern die Möglichkeit, ihr Getreide in unserer Mühle zu mahlen, damit sie ebenso authentische Spezialitäten aus dem eigenen Korn herstellen können, wie wir.

Mehl und Grieß

Frisch aus der Dinkelhof-Mühle gibt es jetzt unseren goldgelben Schmankerlgrieß und das feine Dinkelmehl in verbrauchsgerechten Tüten mit 1 kg Inhalt, so dass Sie selber leckere Gerichte und Backwaren damit zaubern können. Probieren Sie es aus, beides gibt’s im Hofladen und in unserem Online-Shop.

Thomas Dinkel beim Einstellen der Mühlen-Anlage

Warum eine eigene Mühle?

Auf dem Dinkelhof bauen wir das Getreide für unsere Nudeln an und stellen die Nudeln selber her. Früher mussten wir das Getreide zu einer großen Mühle fahren, wo es vermahlen wurde. Zurück erhielten wir aber nicht unseren eigenen Grieß, sondern die entsprechende Menge einer anderen Charge.

Das passte nicht zu unserer Philosophie, nur mit selbst erzeugten Zutaten zu arbeiten. So entstand die Idee, eine „kleine“ Mühle zu bauen – denn verglichen mit den großen Mühlen ist die unsere eine Manufaktur.

Mehr zur Vorgeschichte und das Projekt erfahren Sie in unserem Blogbeitrag zur neuen Mühle.

Vom vollen Korn zu feinem Grieß

Wie entsteht der feine, goldgelbe Grieß für unsere Schmankerlnudeln? In unserer Mühle durchläuft das Getreide viele einzelne Verarbeitungsschritte. Die Anlage vereint hocheffiziente Hightech-Bauteile und traditionelle Technik . Sie ist eine einzigartige Sonderanfertigung, die es nur bei uns gibt, und wurde im entkernten und sanierten Hofgebäude in zwei Ebenen aufgebaut.

Hightech Farbausleser

Gleich zu Beginn sortiert ein Hightech-Farbausleser in Hochgeschwindigkeit nicht gut ausgebildete Körner und Fremdbestandteile aus. Gute und qualitativ hochwertige Reinigung ist Grundvoraussetzung für ein gutes Endprodukt. Dabei wird jedes einzelne Korn erfasst und beurteilt. Nur beste Getreidekörner gelangen in die Mühle.

Doppelter Walzenstuhl

Im Hintergrund ist der Walzenstuhl zu sehen. Der doppelte Walzenstuhl hat zwei Seiten, die Grießseite und die Schrotseite. Hier wird das Korn in vielen filigranen Umlauf-Schritten immer weiter verkleinert. Zunächst geschieht dies auf der Schrotseite und dann auf der hier sichtbaren Grießseite. Im Vordergrund sieht man die Grießwaage, die das Endprodukt verwiegt.

Nur auf den ersten Blick wirken die vielen Rohre wie ein Labyrinth. In diesen Rohren wird der Grieß in den einzelnen Verarbeitungsstufen mittels Druckluft vom Walzenstuhl zum den Sieben transportiert. Sind die Grießteilchen noch nicht klein genug, geht es in die nächste Runde.

Plansichter - Siebe für den Grieß

Nachdem sie den Walzenstuhl passiert haben, gelangen die gemahlenen Getreideteilchen in den Plansichter. In diesen großen Quadern verbergen sich die vielen Siebe zum Sortieren der Grießkörner nach Größe. Nach dem Sieben wird das Mahlgut durch die Rohre zur Grießputzmaschine transportiert.

Die Grießputzmaschine der Dinkelhof-Mühle

Vom Plansichter kommt das geeignete Mahlgut in die Grießputzmaschine, wo sortiert und gereinigt wird. Alle Teilchen, die zu fein sind, gehen auf die Reise zum Mehlsilo. Alles, was noch zu grob ist, wird wieder zum Walzenstuhl transportiert

Auslauf Grießputzmaschine

Nach vielen Mahl- und Sieb-Durchgängen kommen die Grießkörnchen in der optimalen Größe aus dem Auslauf der Grießputzmaschine und laufen in die Grießwaage. Von dort gelangen sie in das Produktsilo und zuletzt in die Nudelproduktion oder als Schmankerlgrieß abgepackt in den Hofladen.